Dieser Artikel wurde am 14. September 2018 veröffentlicht und ist daher nicht mehr aktuell.
Costa Rica, das grĂ¼ne Paradies in Zentralamerika, liegt zwischen Karibischen Meer im Osten, Panama im SĂ¼den, dem Pazifik im Westen und Nicaragua im Norden. Das kleine Land besitzt eine besonders groĂŸe Naturvielfalt, und ist Lebensraum fĂ¼r rund 5% der weltweit vorhandenen Tierarten.
Von Ă¼ppigen Regenwäldern Ă¼ber aktive Vulkanen bis zu atemberaubenden Stränden ist fĂ¼r jeden Abenteurer und jede Abenteurerin etwas dabei. An Land, im Wasser und in der Luft. Costa Rica gilt ohne Grund das ganze Jahr Ă¼ber als Mekka fĂ¼r Abenteuer- und Aktivtourismus.
Raften im Rio Pacuare

Eines der Highlight in diesem Bereich ist sicherlich eine Rafting Tour auf dem Rio Pacuare. Der Fluss entspringt in der Gebirgskette von Talamanca auf einer Höhe von 3.000 Metern Ă¼ber dem Meeresspiegel und mĂ¼ndet bei LimĂ³n in das Karibische Meer. Der Rio Pacuare ist 133 Kilometer lang, wovon 32 Kilometer als Schwierigkeitsstufe III und IV klassifiziert sind – der ideale Ort fĂ¼r all diejenigen, die auf der Suche nach einem Adrenalinkick sind. AuĂŸerdem locken riesige Wasserfälle und Naturbecken zum Canyoning, Klettern und darauffolgenden Abseilen direkt im Wasser ein.
Surfen in Guanacaste
An der karibischen KĂ¼ste, aber insbesondere am Pazifik können sich Surfer austoben. Costa Rica ist durch seine leicht zugänglichen Ozeane und die Vielfältigkeit der Surfkategorien, in denen man hier surfen kann, zu einem der beliebtesten Surfziele weltweit geworden. Es gibt vier verschiedene Gebiete: die Karibik und die Nord-, Zentral- und SĂ¼dkĂ¼sten des Pazifiks. Der GroĂŸteil der Surfspots befindet sich an pazifische KĂ¼ste, in der Provinz Guanacaste, im Nordwesten des Landes. Doch es gibt auch ausgezeichnete Orte am Zentralpazifik und im SĂ¼den, wie auch in der Karibik.
Tauchen im Nationalpark Isla del Coco
Mit einer Meeresfläche, zehn Mal grĂ¶ĂŸer als die Landfläche und mit einer ungeheuren Artenvielfalt, ist Costa Rica der ideale Ort fĂ¼r die Freunde des Tauchsports. Die meisten der beliebten Tauchspots gehören zu längs des Landes gelegenen Wildschutzgebieten, wie dem berĂ¼hmten Nationalpark Isla del Coco, ebenfalls Weltkulturerbe. Aber auch die karibische KĂ¼ste besitzt ihre eigenen Naturwunder, wie das Wildschutzgebiet Gandoca-Manzanillo.
Wandern auf aktiven Vulkanen in den Cordilleras

Wandern, Mountainbiken und Reiten kann man nicht nur in den 26 Nationalparks, sondern auch die zahlreichen erloschen oder teils auch noch aktiven Vulkane in den Cordilleras de Talamanca lassen sich so erkunden. Nach einem langen Tag auf den Beinen kann man am FuĂŸe eines Vulkans ein Bad in heiĂŸen Thermalquellen inmitten tropischer Vegetation nehmen. Wer lieber durch den Regenwald wandern will, muss das nicht am Boden machen, man kann auch durch die Baumkronen Ă¼ber HängebrĂ¼cken gehen oder sich wie Tarzan bei einer Canopy-Tour mit einem Drahtseil durch die DschungellĂ¼fte sausen.
KĂ¼ste und Berge, Regenwald und Vulkane, Sonnenbaden und Aktivurlaub, das und noch vieles mehr kann man bei einem Besuch im grĂ¼nen Paradies Zentralamerikas erleben.
Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit und Ă–kotourismus werden von allen BĂ¼rgern und BĂ¼rgerinnen angenommen und auch von den zahlreichen Besucher_innen Ă¼bernommen. Unter dem Ziel, bis 2021 das erste CO2 – neutrale Land zu sein, können in jeder Region nachhaltige Praktiken beobachtet werden.

