Messen in Coronazeiten

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Dieser Artikel wurde am 20. Mai 2020 veröffentlicht und ist daher nicht mehr aktuell.

Wir waren in den letzten Wochen nicht untätig und haben im Hintergrund eifrig Lobby-Arbeit für Messen betrieben. Hier informieren wir Sie über den (aktuell leider noch immer unbefriedigenden) Stand der Dinge:

  • Gemeinsam mit der IGÖM, der Interessensgemeinschaft der privat geführten österreichischen Messeunternehmer (Thomas Wiltner ist stv. Vorsitzender),
    Messen in Coronazeiten - Photo+Adventure
    Thomas Wiltner Geschäftsführer Photo+Adventure und im Vorstand der IGÖM

    haben wir – in Absprache und Abstimmung mit den Messen Austria (vertritt die 11 österreichischen Messe- und Kongresslocations) – einen umfassenden Maßnahmenkatalog vorgelegt, um unter vorstellbaren und realistischen Auflagen Messen im Herbst durchführen zu können.

  • Sehen Sie dazu auch tagesaktuell unsere Pressaussendung im APA-OTS-PR-Desk[1]
  • Kernaussagen des Forderungs- und Maßnahmenkatalogs:
    • Messen sind keine Vergnügungsstätten (und demnach auch nicht mit Kulturveranstaltungen oder anderen „Bespaßungsevents“ gleichzusetzen).
    • Messen sind mit Einkaufszentren vergleichbar und sollten unverzüglich unter denselben Richtlinien (bzw. den dort jeweils gültigen Bestimmungen (Messe/Ausstellung = Handel. Verpflegung, Catering = Gastronomie, Vortrags-/Seminarbetrieb = Kulturveranstaltungen) durchführbar, d.h. auch planbar gemacht werden.
    • Messen sind wichtig für positive Wirtschaftsimpulse und wichtige Instrumente bei der Wiederankurbelung der Wirtschaft.
    • Für viele Aussteller sind Messen eines der wichtigsten Marketingtools und/oder Umsatzbringer im Jahr.
    • Messen beleben via Umwegrentabilität viele andere schwer getroffene Branchen und damit die Wirtschaft als Ganzes.
    • Messen brauchen keine Förderung, sondern generieren Wirtschaftskraft und setzen Wirtschaftsimpulse.
    • Aussteller warten und erwarten Planungssicherheit JETZT.
    • Ein Zuwarten zerstört Chancen auf Schadensbegrenzung in einem schwierigen Wirtschaftsjahr.
  • Der Forderungs- und Maßnahmenkatalog wurde an alle Entscheidungsträger (Regierung/zuständige Ministerien, Wirtschaftskammer) übermittelt.
  • Am Do., 28.5. findet ein Runder Tisch – Vernetzungstreffen der gesamten Veranstaltungsbranche Österreichs (vom Großkonzertveranstalter bis zum Lichttechniker) –statt, wo ein gemeinsames, lauteres und damit hoffentlich hörbareres Auftreten gegenüber den Entscheidungsträgern thematisiert werden wird.

Photo+Adventure Perspektiven:

  • Wir spielen gegenüber allen Playern mit offenen Karten.
    • Dank der guten Anmeldesituation im März und vielen Zusagen auch seither sehen wir die Durchführbarkeit grundsätzlich gesichert.
    • Ein erster Rundruf unter Ausstellern quer durch die Branchen bestätigt diesen Zugang/diese Einschätzung.
    • d.h. die Photo+Adventure wird – aller Voraussicht nach und unter weiterhin noch unbekannten Rahmenbedingungen im Detail – durchgeführt werden können.
    • Wir prüfen derzeit auch andere Locationvarianten, um eine attraktive Kostenstruktur zu ermöglichen.
    • Wir sind aber auch mit der Messe Wien in engem Kontakt, um die Veranstaltung in der gewohnten Umgebung stattfinden lassen zu können.
    • Wir werden den angestrebten Termin Ende Oktober 2020 halten können.
    • Eine Verschiebung ist derzeit nur im Falle einer „zweiten Welle“ angedacht.

[1] Sehen Sie dazu auch unsere APA-OTS Meldung vom 20.5. https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20200520_OTS0133/messen-im-herbst-wichtig-fuer-den-wirtschaftsaufschwung-bild

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